Stand: 03.04.2012 12:18 Uhr Elbvertiefung: Auch Niedersachsen geht an
Bord
Austausch zur aktuellen Entwicklung
Niedersachsens
Landesregierung stimmt Elbvertiefung zu
Die Elbe soll künftig für Schiffe mit einem Tiefgang von 13,50 Metern
befahrbar sein - auch Niedersachsen hat nun zugestimmt. Das Pokern hat
ein Ende, die Elbvertiefung kann kommen. Auch die Landesregierung in
Hannover hat am Dienstag dem umstrittenen Projekt zugestimmt. Am Mittag
soll nun eine Vereinbarung zwischen Obstbauern im Alten Land, Hamburg
sowie der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord unterzeichnet werden.
Zuvor hatte bereits das Kabinett in Schleswig-Holstein dem Ausbau der
Fahrrinne zugestimmt. Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Hamburg
sprach dafür - Kosten, einschneidende Eingriffe in die Natur und die
Auswirkungen für die Anwohner standen dagegen. Über die Jahre hat sich
an den Argumenten nicht viel geändert, doch schließlich gab es grünes
Licht aus Hamburg und Kiel. Fehlte eben noch Hannover. Bis heute.
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Enttäuschung bei den Gegnern
Gegner der Elbvertiefung haben enttäuscht auf die Zustimmung der
niedersächsischen Landesregierung zu dem Vorhaben reagiert. Damit breche
Ministerpräsident David McAllister (CDU) seine Otterndorfer Erklärung,
sagte Walter Rademacher vom Regionalen Bündnis gegen die Elbvertiefung
am Dienstag. In der Erklärung hatten sich Anfang 2008 mehrere Politiker
parteiübergreifend gegen die Elbvertiefung ausgesprochen.
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen...tiefung269.html
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Dresden/Magdeburg/Hamburg 3.12.2010 | BUND-Pressemitteilung
Bundesweite Aktion zum Schutz
der Flüsse: Der Bund für Umwelt
und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft gemeinsam mit Bürgerinitiativen,
Verbänden, Vereinen und Kirchen zu einer bundesweiten Aktion zum Schutz der
Flüsse auf. Der Anlass der Protestaktionen sind Großbauvorhaben zur Kanalisierung und Verbauung des letzten großen naturnahen Flusses. Der Widerstand richtet sich gegen das Staustufenprojekt an der Elbe bei Decin in der Nähe deutsch-tschechischen Grenze, gegen den geplanten Bau des Elbe-Saale-Kanals, gegen die Verengung und Vertiefung der Mittelelbe sowie die Vertiefung der Tideelbe/Unterelbe. Das Aktionsbündnis fordert mehr Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung schon im Vorfeld der Planungen, um Steuergeldverschwendungen und Entwicklungen nach dem Muster von Stuttgart 21 vorzubeugen. Massive Kritik richtet sich vor allem gegen die mangelnden Bedarfsbegründungen der Wasserstraßenprojekte sowie gegen Verkehrsprognosen, denen falsche oder veraltete Daten zugrunde gelegt werden, um die Vorhaben „wirtschaftlich“ erscheinen zu lassen und die Eingriffe in die Natur damit zu rechtfertigen. Die Flusslandschaft der Elbe ist im Bewusstsein der Bevölkerung tief verankert. Die Menschen werden eine fragwürdige Zerstörung ihrer Lebensräume nicht ohne Widerstand hinnehmen. Mit der Aktion „Fackeln für die Elbe“ wollen die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig Zeichen setzen, um Fehlentwicklungen vorzubeugen. Rückfragen: Quelle: http://www.elbeinsel.de/info/info_2010/info_10-12_06_aktionsaufruf_01.html |
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Immer up to date: Letzte Änderung am Mittwoch, 4. April 2012 um 00:41:48 Uhr.
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