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Gericht stoppt vorläufig Elbvertiefung

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die geplante Elbvertiefung vorläufig gestoppt. Es habe dem Eilantrag von Umweltschutzvereinigungen, dem Naturschutzbund (NABU) und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), gegen den Planfeststellungsbeschluss der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord stattgegeben, teilte das Gericht am Mittwoch in Leipzig mit. Die Unter- und Außenelbe soll so ausgebaggert werden, dass sie von Containerschiffen mit einem Tiefgang von 13,5 Metern befahren werden kann - unabhängig von Ebbe und Flut. Abgesehen von Maßnahmen zur Ufersicherung und zur Baufeldräumung dürfe vorerst aber nicht mit weiteren Arbeiten begonnen werden, entschied das Gericht.

Weiter:
http://www.ndr.de/regional/elbvertiefung349.html

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Pilgerweg zum Schutz der Elbe

Regionales Bündnis will neuen Aufbruch

 

Komm in die SockenDas Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung organisiert für Ende Oktober einen „Pilgerweg zum Schutz der Elbe“. Der Weg startet am 24. Oktober in Cuxhaven; Ankunft im Hamburger Zentrum ist am 28. Oktober. Ziel des Pilgerweges ist, wieder Mut und Lust zum Widerstand gegen die Elbvertiefung zu machen, denn sie bedroht unsere Lebensgrundlagen. Zurzeit sind es dreiundzwanzig Personen, die den Weg komplett oder in Abschnitten mitgehen. Die erste Tagesroute soll bis Neuhaus führen,
 die zweite bis Freiburg, am dritten Tag geht es nach Stade und von dort mit einer Übernachtung in Cranz bis ins Hamburger Zentrum. „Für alle diese Orte haben wir bereits Übernachtungsangebote erhalten, aber wir freuen uns natürlich über jede weitere Unterstützung, auch für Kaffeepausen, Verpflegung oder Gepäcktransport“, sagt Walter Rademacher, Sprecher des Bündnisses.
Abends wird es jeweils um 19:30 Uhr Gesprächsrunden zur Elbvertiefung geben:

  • MI., 24.10 (Neuhaus): Gespräch mit dem Fischer Walter Zeeck
  • Do., 25.10. (Freiburg): Folgen der Elbvertiefung für Landwirtschaft und Ökologie
  • Fr., 26.10. (Stade): Der Friedensforscher Martin Arnold über die Erfolgsfaktoren friedlichen Widerstands
  • Sa., 27.10. (Cranz): Elbe und Atomkraft mit Karsten Hinrichsen von Brokdorf Akut
  • So., 28.10. Abschlussveranstaltung in Hamburg

„Wir möchten den Austausch mit den Menschen vor Ort suchen – und natürlich auch weiter zum Spenden für die gemeinsame Klage von BUND und NABU gegen die Elbvertiefung aufrufen, die auch vom WWF unterstützt wird“, sagt Georg Ramm vom Vorstand der BUND-Kreisgruppe Cuxhaven. „Diese Spenden sind wichtig, um unsere Argumente mit weiteren wissenschaftlichen Gutachten untermauern zu können.“ Einzelheiten zu den Gesprächsrunden und zu weiteren thematischen Zwischenstationen etwa zur Verschlickung der Häfen, der Deichsicherheit und den dauerhaften Folgekosten für die Steuerzahler folgen in Kürze.
Wer an dem Pilgerweg teilnehmen oder in irgendeiner Form Unterstützung anbieten möchte, ist herzlich willkommen. „Wir freuen uns auch über eine tage- oder stundenweise Begleitung“, betont Rademacher. Diejenigen, die eine längere Strecke mitgehen möchten und daher auch Übernachtungsmöglichkeiten brauchen, bittet das Regionale Bündnis um Anmeldungen unter fuerdieelbe@yahoo.de.

Die Route finden Sie hier.

Der Etappenplan ist hier abrufbar.

Quelle: http://www.wir-brauchen-keine-elbvertiefung.de/

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  Stand: 19.06.2012 11:44 Uhr

Umweltverbände klagen gegen Elbvertiefung

Die Baggerarbeiten für die Elbvertiefung müssen warten: Umweltschutzverbände klagen gegen das Projekt. Mehrere Umweltverbände wehren sich nun auch gerichtlich gegen die umstrittene Elbvertiefung. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund (NABU) und der Umweltstiftung WWF wollen vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen das Millionen-Vorhaben klagen, wie die Verbände am Dienstag gemeinsam in Hamburg mitteilten

Weiter: http://www.ndr.de/regional/hamburg/elbvertiefung331.html

 

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  Niedersachsens Landesregierung stimmt Elbvertiefung zu

Stand: 03.04.2012 12:18 Uhr Elbvertiefung: Auch Niedersachsen geht an Bord

Die Elbe soll künftig für Schiffe mit einem Tiefgang von 13,50 Metern befahrbar sein - auch Niedersachsen hat nun zugestimmt. Das Pokern hat ein Ende, die Elbvertiefung kann kommen. Auch die Landesregierung in Hannover hat am Dienstag dem umstrittenen Projekt zugestimmt. Am Mittag soll nun eine Vereinbarung zwischen Obstbauern im Alten Land, Hamburg sowie der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord unterzeichnet werden. Zuvor hatte bereits das Kabinett in Schleswig-Holstein dem Ausbau der Fahrrinne zugestimmt. Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Hamburg sprach dafür - Kosten, einschneidende Eingriffe in die Natur und die Auswirkungen für die Anwohner standen dagegen. Über die Jahre hat sich an den Argumenten nicht viel geändert, doch schließlich gab es grünes Licht aus Hamburg und Kiel. Fehlte eben noch Hannover. Bis heute.
...

Enttäuschung bei den Gegnern
Gegner der Elbvertiefung haben enttäuscht auf die Zustimmung der niedersächsischen Landesregierung zu dem Vorhaben reagiert. Damit breche Ministerpräsident David McAllister (CDU) seine Otterndorfer Erklärung, sagte Walter Rademacher vom Regionalen Bündnis gegen die Elbvertiefung am Dienstag. In der Erklärung hatten sich Anfang 2008 mehrere Politiker parteiübergreifend gegen die Elbvertiefung ausgesprochen.

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen...tiefung269.html

 

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Dresden/Magdeburg/Hamburg 3.12.2010 | BUND-Pressemitteilung

Bundesweite Aktion zum Schutz der Flüsse:
Fackeln für die Elbe am Samstag, den 29. Januar 2011

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft gemeinsam mit Bürgerinitiativen, Verbänden, Vereinen und Kirchen zu einer bundesweiten Aktion zum Schutz der Flüsse auf.
Um gegen fragwürdige Wasserstraßenprojekte zu protestieren, werden am Sonnabend, den 29. Januar um 17 Uhr Lichter und Fackeln an den Ufern der Elbe entzündet. Die Aktionen finden in mehreren Dutzend Städten, darunter u. a. in Dresden, Magdeburg und Hamburg statt.

Der Anlass der Protestaktionen sind Großbauvorhaben zur Kanalisierung und Verbauung des letzten großen naturnahen Flusses. Der Widerstand richtet sich gegen das Staustufenprojekt an der Elbe bei Decin in der Nähe deutsch-tschechischen Grenze, gegen den geplanten Bau des Elbe-Saale-Kanals, gegen die Verengung und Vertiefung der Mittelelbe sowie die Vertiefung der Tideelbe/Unterelbe.

Das Aktionsbündnis fordert mehr Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung schon im Vorfeld der Planungen, um Steuergeldverschwendungen und Entwicklungen nach dem Muster von Stuttgart 21 vorzubeugen. Massive Kritik richtet sich vor allem gegen die mangelnden Bedarfsbegründungen der Wasserstraßenprojekte sowie gegen Verkehrsprognosen, denen falsche oder veraltete Daten zugrunde gelegt werden, um die Vorhaben „wirtschaftlich“ erscheinen zu lassen und die Eingriffe in die Natur damit zu rechtfertigen.

Die Flusslandschaft der Elbe ist im Bewusstsein der Bevölkerung tief verankert. Die Menschen werden eine fragwürdige Zerstörung ihrer Lebensräume nicht ohne Widerstand hinnehmen. Mit der Aktion „Fackeln für die Elbe“ wollen die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig Zeichen setzen, um Fehlentwicklungen vorzubeugen.

Rückfragen:
Dr. Ernst Paul Dörfler, Leiter BUND-Elbeprojekt | Tel.: 039244-290; mobil: 0178-16 17 800
Iris Brunar, BUND-Elbe-Koordinatorin 4 Tel.: 0340-850 7978; mobil: 0178-163 0204

Quelle: http://www.elbeinsel.de/info/info_2010/info_10-12_06_aktionsaufruf_01.html

 
     


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Letzte Änderung

Immer up to date: Letzte Änderung am Mittwoch, 9. April 2014 um 13:52:00 Uhr.

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